© K&K Medien, Gera 2020
Exoten in Gera

Jubaea chilensis

(Chilenische Honigpalme)

Die majestätische Fiederpalme aus Chile, kann über 20 m hoch werden und dabei einen Stamm mit bis zu 1.5 m Durchmesser ausbilden, so konnte ich mächtige, gigantische Pflanzen auf Elba bewundern. Sie gehört wohl zu den eindrucksvollsten Fiederpalmen überhaupt, welche Fröste im Normallfall bis -8 °C, schadlos überstehen. Die Honigpalme fühlt sich in warmgemäßigten Breiten wohler als in den Tropen, Beweis dafür ist, dass ich imposante Pflanzen im Tessin gesehen habe. Auspflanzversuche in wintermilden Regionen sind nur bei günstigem Standort und mit Winterschutz erfolgversprechend. Ob das allerdings irgendwann, mit zunehmender Größe der Pflanze praktikabel bleibt, ist fraglich. Der  kalte Januar 2009 hat uns die Grenzen gezeigt. Trotzdem erfreue ich mich schon 4 Jahre über die härteste Fiederpalme, welche Fröste bis -7,5°C nur mit leichten Schäden an den Blattspitzen überstanden hat. In ihrer Jugend wächst der Gast auf Zeit eher langsam, somit wächst die Schutzbebauung einen nicht gleich über den Kopf. Ihre majestätische Ausladung der wuchtigen ausladenden Fiedern erfordert auch einen solitären Stand und viel Platz, so wirkt sie im Garten immer als Hingucker. Meine Kübelpflanzen steht im Sommer mit mäßigen Wassergaben warm und sonnig, Bei Dauerfrost und Temperaturen unter -5°C wird trocken und kühl überwintert. Aus baulichen Gründen stehen die Palmen ziemlich dunkel und knapp über 0°C, bis jetzt  gab es kaum Ausfälle. Sämlinge und kleinere Pflanzen wachsen sehr langsam und scheinen mir frostan- fällig, welche ich sie deswegen im Treppenhaus um 16°C erfolgreich über den Winter bring. Ab März geht es in den Wintergarten um die Wärmesumme zu erhöhen. So hat es trotzdem 12 Jahre gedauert, bis sich aus ein Sämling eine 120 cm hohe Kübel- pflanze entwickelt hat. Das Kultursubstrat der Jubaea sollte locker, drainiert und nicht so humusfett sein. Lehm, grober Sand, Minerialen und etwas guter Kaufpflanzerde ist von Vorteil. Gedüngt wird bei Topfkultur mittelmäßig, und leicht bei Freilandexemplaren. Mit meinen, in Italien selbst geernteten, frischem Saatgut hatte ich weniger Glück, Wahrscheinlich hatte ich bei der Anzucht vieles zu gut gemeint. Zu feucht und zu stickig, dann setzt Schimmel ein. Bei Temperaturen um 25°C kann es vom Vierteljahr bis über ein Jahr bis zur Keimung dauern.
Uwe Karczmarczyk & Jana Kressner • Walter-Gerber-Str. 61 • 07551 Gera Tel: 03 65 / 48 69 256 • Mobil: 01 70 / 77 03 673 •E-Mail: info@exoten-gera.de
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Jubaea chilensis

(Chilenische Honigpalme)

Die majestätische Fiederpalme aus Chile, kann über 20 m hoch werden und dabei einen Stamm mit bis zu 1.5 m Durchmesser ausbilden, so konnte ich mächtige, gigantische Pflanzen auf Elba bewundern. Sie gehört wohl zu den eindrucksvollsten Fiederpalmen überhaupt, welche Fröste im Normallfall bis -8 °C, schadlos überstehen. Die Honigpalme fühlt sich in warmgemäßigten Breiten wohler als in den Tropen, Beweis dafür ist, dass ich imposante Pflanzen im Tessin gesehen habe. Auspflanzversuche in wintermilden Regionen sind nur bei günstigem Standort und mit Winterschutz erfolgversprechend. Ob das allerdings irgendwann, mit zunehmender Größe der Pflanze praktikabel bleibt, ist fraglich. Der  kalte Januar 2009 hat uns die Grenzen gezeigt. Trotzdem erfreue ich mich schon 4 Jahre über die härteste Fiederpalme, welche Fröste bis -7,5°C nur mit leichten Schäden an den Blattspitzen überstanden hat. In ihrer Jugend wächst der Gast auf Zeit eher langsam, somit wächst die Schutzbebauung einen nicht gleich über den Kopf. Ihre majestätische Ausladung der wuchtigen ausladenden Fiedern erfordert auch einen solitären Stand und viel Platz, so wirkt sie im Garten immer als Hingucker. Meine Kübelpflanzen steht im Sommer mit mäßigen Wassergaben warm und sonnig, Bei Dauerfrost und Temperaturen unter -5°C wird trocken und kühl überwintert. Aus baulichen Gründen stehen die Palmen ziemlich dunkel und knapp über 0°C, bis jetzt  gab es kaum Ausfälle. Sämlinge und kleinere Pflanzen wachsen sehr langsam und scheinen mir frostan-fällig, welche ich sie deswegen im Treppenhaus um 16°C erfolgreich über den Winter bring. Ab März geht es in den Wintergarten um die Wärmesumme zu erhöhen. So hat es trotzdem 12 Jahre gedauert, bis sich aus ein Sämling eine 120 cm hohe Kübel-pflanze entwickelt hat. Das Kultursubstrat der Jubaea sollte locker, drainiert und nicht so humusfett sein. Lehm, grober Sand, Minerialen und etwas guter Kaufpflanzerde ist von Vorteil. Gedüngt wird bei Topfkultur mittelmäßig, und leicht bei Freilandexemplaren. Mit meinen, in Italien selbst geernteten, frischem Saatgut hatte ich weniger Glück, Wahrscheinlich hatte ich bei der Anzucht vieles zu gut gemeint. Zu feucht und zu stickig, dann setzt Schimmel ein. Bei Temperaturen um 25°C kann es vom Vierteljahr bis über ein Jahr bis zur Keimung dauern.