© K&K Medien, Gera 2020
Exoten in Gera

Kakteen

Opuntia engelmannii Diese Art wächst strauchig mit vielen aufsteigenden aber auch der Länge nach hingestreckten Trieben, welche sich teilweise auf die Erde neigen und so wieder bewurzeln. Somit bilden sich dichte Polster, die bei mir hier in Gera eine Wuchshöhe von ca. 1.5 Meter erreichen. Ihre Blattgröße und Gestalt, sowie ihre gelben Blüten im Frühsommer, bereichern ein Steingarten ungemein. Wie alle Freiland-Kakteen sollte sie an einen sonnigen, und gut entwässerten Xerophyten-Anlage  gepflegt werden. Staunässe sollte vermieden werden. Die Erde sollte durchlässig und stark mineralisch sein. Habe meine lehmige Gartenerde wird mit viel groben Sand und Kies aufgebessert. Eine Abdeckschicht aus  grobem, mineralischem Material erschwert den Unkrautbewuchs und dient gleichzeitig Dekorationszwecken. Pflanzzeit ist von März bis August. Zur Vermehrung werden ab Mitte August die neuen ausgereiften „Ohren“ sauber von der Mutterpflanze abgetrennt und trocken ins lockere Substrat gepflanzt. Bis zum Herbst entstehen so bei den meisten Stecklingen neue Wurzeln. Bei alten großen Exemplaren auf extrem lockeren mageren Böden kann bis September sparsam mit Sukkulenten-Dünger Nährlösung zugeführt werden. Im Winter gilt die Regel, um so trockener um so mehr Frost wird ertragen. Ein Regenschutz leistet hier gute Dienste, ebenso ist eine Kultur unter einen Dachvorsprung von großen Vorteil. Kalte trockene Ost-Winter werden besser vertragen als feuchte West-Matsch-Winter. Die Frosthärte wird von -15°C bis -20°C angegeben, die ich so bestätigen kann. Im extrem kalten Januar von 2009 wurden mit mittleren Schäden die -23°C überlebt. Für den Kälteschutz wird das Wasser abgelassen, dann legen sich die Opuntien schlaff und schrumplig aufs „Ohr“. Erstaunlicherweisse gedeiht hier im thüringischen Gera ein alter Opuntienbusch auch ohne Regenschutz prächtig.

Aloe

Aloe striatula Sie ist eine robuste, dekorative Pflanze, die einen großen Strauch mit kleinen zierlichen Stämmen bilden kann. Die dunkelgrünen, gekrümmten, schmalen Blätter  zeigen am Rand zahlreiche kleine hellere Zähne. Die ansprechenden rötlich-orangen Blüten werden bis zu 40 cm hoch, und zeigen sich im Frühsommer. Diese Aloe lässt  sich problemlos durch Stecklinge vermehren. Meine Ur-Pflanze stammt aus Kroatien, sie  wurde immer weiter erfolgreich vermehrt, hier wurde getestet und experimentiert. Ich kann bemerken, das sich diese Aloe seit 2005 in Gera mit Winterschutz in Freilandkultur gut behauptet hat. Warscheinlich ist sie die härteste Art und verträgt um die  -6°C ohne großen Schaden zu nehmen. Winter geschädigte Pflanzen treiben in der Regel neue Zweige aus dem Rhizom oder dem "Holz", so dass im Laufe der Zeit wieder kräftige Horste entstehen. Überrascht haben mich teilweise die länglich liegenden-schwachen Aloes in med. Gärten des Südens. Ähnlich meiner mageren Topfkultur mit sehr wenig Wasser und Supstrat zeigen sich hier schwache und blasse Exemplare. Ausgepflanzt in Geras lehmiger Erde, dann Sand-Kies und etwas Kompost untergemischt ist Aloe striatula eine herrliche Bereicherung für jeden Steingarten.
Uwe Karczmarczyk & Jana Kressner • Walter-Gerber-Str. 61 • 07551 Gera Tel: 03 65 / 48 69 256 • Mobil: 01 70 / 77 03 673 •E-Mail: info@exoten-gera.de
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Exoten in Gera

Kakteen

Opuntia engelmannii Diese Art wächst strauchig mit vielen aufsteigenden aber auch der Länge nach hingestreckten Trieben, welche sich teilweise auf die Erde neigen und so wieder bewurzeln. Somit bilden sich dichte Polster, die bei mir hier in Gera eine Wuchshöhe von ca. 1.5 Meter erreichen. Ihre Blattgröße und Gestalt, sowie ihre gelben Blüten im Frühsommer, bereichern ein Steingarten ungemein. Wie alle Freiland-Kakteen sollte sie an einen sonnigen, und gut entwässerten Xerophyten-Anlage  gepflegt werden. Staunässe sollte vermieden werden. Die Erde sollte durchlässig und stark mineralisch sein. Habe meine lehmige Gartenerde wird mit viel groben Sand und Kies aufgebessert. Eine Abdeckschicht aus  grobem, mineralischem Material erschwert den Unkrautbewuchs und dient gleichzeitig Dekorationszwecken. Pflanzzeit ist von März bis August. Zur Vermehrung werden ab Mitte August die neuen ausgereiften „Ohren“ sauber von der Mutterpflanze abgetrennt und trocken ins lockere Substrat gepflanzt. Bis zum Herbst entstehen so bei den meisten Stecklingen neue Wurzeln. Bei alten großen Exemplaren auf extrem lockeren mageren Böden kann bis September sparsam mit Sukkulenten-Dünger Nährlösung zugeführt werden. Im Winter gilt die Regel, um so trockener um so mehr Frost wird ertragen. Ein Regenschutz leistet hier gute Dienste, ebenso ist eine Kultur unter einen Dachvorsprung von großen Vorteil. Kalte trockene Ost-Winter werden besser vertragen als feuchte West-Matsch-Winter. Die Frosthärte wird von -15°C bis -20°C angegeben, die ich so bestätigen kann. Im extrem kalten Januar von 2009 wurden mit mittleren Schäden die -23°C überlebt. Für den Kälteschutz wird das Wasser abgelassen, dann legen sich die Opuntien schlaff und schrumplig aufs „Ohr“. Erstaunlicherweisse gedeiht hier im thüringischen Gera ein alter Opuntienbusch auch ohne Regenschutz prächtig.

Aloe

Aloe striatula Sie ist eine robuste, dekorative Pflanze, die einen großen Strauch mit kleinen zierlichen Stämmen bilden kann. Die dunkelgrünen, gekrümmten, schmalen Blätter  zeigen am Rand zahlreiche kleine hellere Zähne. Die ansprechenden rötlich-orangen Blüten werden bis zu 40 cm hoch, und zeigen sich im Frühsommer. Diese Aloe lässt  sich problemlos durch Stecklinge vermehren. Meine Ur-Pflanze stammt aus Kroatien, sie  wurde immer weiter erfolgreich vermehrt, hier wurde getestet und experimentiert. Ich kann bemerken, das sich diese Aloe seit 2005 in Gera mit Winterschutz in Freilandkultur gut behauptet hat. Warscheinlich ist sie die härteste Art und verträgt um die  -6°C ohne großen Schaden zu nehmen. Winter geschädigte Pflanzen treiben in der Regel neue Zweige aus dem Rhizom oder dem "Holz", so dass im Laufe der Zeit wieder kräftige Horste entstehen. Überrascht haben mich teilweise die länglich liegenden-schwachen Aloes in med. Gärten des Südens. Ähnlich meiner mageren Topfkultur mit sehr wenig Wasser und Supstrat zeigen sich hier schwache und blasse Exemplare. Ausgepflanzt in Geras lehmiger Erde, dann Sand-Kies und etwas Kompost untergemischt ist Aloe striatula eine herrliche Bereicherung für jeden Steingarten.